18.11.2009
Impressionen von der… 2008
Hallo und herzlich Willkommen!
Heute haben wir einige Bilder der xyz-Messe in Italien für Sie.
Heute haben wir einige Bilder der xyz-Messe in Italien für Sie.
Naturstein fürs Klima:
Aufgrund der starken Umweltverschmutzung ist die Bundesregierung gezwungen, den C02-Ausstoß in den nächsten Jahren stark zu senken. Der DNV und die Innungen gehen davon aus, dass natürliche Baustoffe wie Naturstein wieder in den Vordergrund rücken.
Mit einem integrierten Energie- und Klimaplan soll der C02-Ausstoß bis 2020 um 40 % reduziert werden.
Als Baumaterial reduziert Naturstein den C02-Ausstoß erheblich”, erklärt DNV-GF Reiner Krug in einer Pressemitteilung des Verbands. Ein Grund hierfür sei, dass v.a. für die Gewinnung und Bearbeitung des Materials Energie benötigt werde. Betrieb und Instandhaltung von Natursteinbauten erforderten dagegen kaum Energie.
Den Investitionskosten stehen die langfristig günstigen Unterhaltskosten sowie die hohe Lebensdauer entgegen. Während viele Baustoffe im Lauf der Jahre unansehnlich werden und intensive Reinigungs- und Erhaltungsmaßnahmen erfordern, bleibt bei vielen Natursteinen auch nach Jahrzehnten das optische Erscheinungsbild unverändert”, so Krug. Der Aufwand für Wartungs- und Reinigungskosten bleibe daher gering.
Hohe Wärmespeicherkapazität
Ein weiterer Vorteil sei die hohe Wärmespeicherkapazität. Während Gebäude mit Glasfassaden im
Sommer energieaufwendig gekühlt und im Winter beheizt werden müssten, benötigen Gebäude mit
Natursteinfassaden laut DNV hierfür weniger Energie. Außerdem sorgten notwendige Licht-WärmeVerschattungen von Glasflächen für zusätzlichen Kunstlichtbedarf, wie eine Studie des
Darmstädter Instituts Wohnen und Umwelt ergeben habe. Ein aktueller Bericht des Bayerischen
Obersten Rechnungshofes führe sogar an, dass großflächige Verglasungen aus Kostengründen nur in
Ausnahmefällen ausgeführt werden sollten.
Als besonders klimafreundlich wertet der DNV heimische Natursteine, da hier keine langen
Transportwege anfallen. Effizient sei das Material auch hinsichtlich möglicher Wiederverwertung.
Nach seiner Nutzung könne Naturstein zum Füllen abgebauter Teile in Brüchen verwendet werden.
Bei der Verarbeitung anfallende Gesteinsreste würden für Mauerwerke, im Galabau, zur Verlegung
auf Terrassen oder bei der Herstellung von Schotter eingesetzt.
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In Luzern, direkt am Vierwaldstätter See, wurde die „Residenz Tivoli” errichtet. Es handelt sich hierbei um sehr exklusive Wohnungen: Die Anlage wurde mit einem Wellnessbereich, einer Sauna und einer großzügig angelegten Schwimmhalle ausgestattet. Im Kellergeschoss wurde eine großzügig angelegte Halle mit je zwei Anschlussfluren zu den Tiefgaragen errichtet. Im Erdgeschoss wurde eine Empfangshalle und ein Foyer großzügig angelegt.
Es kamen nur hochwertige Materialien zum Einsatz, wie „Nero Angola” für die Treppenanlage. Die Bodenbeläge im Foyer wurden aus dem Kalkstein „Rojo Alicante”, der in Alicante, Spanien, abgebaut wird, eingebaut. In den Hallen wurden die Bodenbeläge aus „Amper Gold”, ein Kalkstein aus Deutschland , „Bardiglio”, ein Marmor aus Italien und die Randfriese aus „Nero Angola”, ein Anorthosit aus Angola, verbaut. Die Pfeiler in den Hallen bekamen eine Travertinverkleidung. Die Pfeilerverkleidung bestehen aus einer Basis, einem Schaft und einem Kapitell. Alle Wände und Aufzugportale sind ebenfalls mit Travertin verkleidet worden.
Im Erdgeschoss wurden alle Räume und der großzügig gestaltete Bodenbelag im Treppenhaus und der Flure im ersten Obergeschoss, sowie die Treppen vom Keller bis zum Erdgeschoss und vom Erdgeschoss bis zum ersten Obergeschoss aus dem portugiesischen Marmor „Rosa Aurora Estremoz“ mit der Oberflächenbearbeitung poliert verlegt. Im Erdgeschoss wurden großzügig dimensionierte Platten mit der Größe 178/90/2 cm eingebaut. Im Obergeschoss wurden Marmorplatten mit der Größe 60 mal 40 eingebaut.
In Frankfurt am Main wurde das SCALA-Hochhaus mit einer Höhe von 86 m errichtet. Die Fassade wurde mit dem Naturstein „Verde Valmalenco“, einem Gneis, als eine hinterlüftete und wärmegedämmte Fassadenverkleidung verkleidet.
Die ersten zwei Stockwerke wurden mit profilierten Natursteinplatten mit einer stärke von 8 cm ausgeführt. Die Fensterbänke wurden jeweils aus einem Stück mit einer Länge von 3,55 m und einer Stärke von 12 cm schräg verlaufend mit Edelstahlankern an den Betonuntergrund montiert. Die Verankerung der Fassade erfolgte aus konventionellem Edelstahl mit Mörtelverankerung.